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	<title>www.die-truppe.com &#187; Wirtschaftskrise</title>
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		<title>I am from Austria</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 22:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Rainer Nikowitz in seiner Profil-Kolumne über die Wirtschaftskrise, die EU und Asylfragen. Nicht einmal im Traum hätte der Franz im Jahr 2010 gedacht, dass sich seine Zukunft so entwickeln würde. Als die griechische Krise ausbrach, hatte sich der Franz zwar auch über diese arbeitsscheuen Südländer geärgert, die den ganzen Tag Sirtaki tanzten und in Ouzo<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/i-am-from-austria/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
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<p><a href="mailto:rainer.nikowitz@profil.at" class="limailto">Rainer Nikowitz</a> in seiner <a href="http://www.profil.at/channels/573/main.shtml" target="_blank" class="liexternal">Profil-Kolumne</a> über die Wirtschaftskrise, die EU und Asylfragen.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1810" title="Rainer Nikowitz" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2010/05/nikowitz.jpg" alt="" width="164" height="250" />Nicht einmal im Traum hätte der Franz im Jahr 2010  gedacht, dass sich seine Zukunft so entwickeln würde.</strong></p>
<p>Als die griechische Krise ausbrach, hatte sich der Franz zwar  auch über diese arbeitsscheuen Südländer geärgert, die den ganzen Tag  Sirtaki tanzten und in Ouzo badeten, bis sie dann mit 48 Jahren und 120  Prozent ihres letzten Gehalts in Pension gingen – und jetzt aus ihm  nicht begreiflichen Gründen mit seinem Geld gerettet werden mussten.  Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: Dass Rapid damals gegen die  Austria verloren hatte, hatte ihn mehr zerrüttet.</p>
<p>Auch als Portugal folgte, war ihm das noch wurscht gewesen. Als sich  aber dann wenig später herauskristallisierte, dass die EU Spanien nicht  auch noch derheben würde, ging alles wahnsinnig schnell.</p>
<p>Zuerst  hatte sich der Franz ja sogar noch gefreut, als es hieß, der Euro sei  jetzt Geschichte. Er rechnete sowieso immer noch in Schilling und hatte  dieses neumoderne Spielgeld nie leiden können.</p>
<p><span id="more-1809"></span>Auch als an einem  Montag seine Bankfiliale nicht mehr aufsperrte, hatte er noch gedacht,  es sei deswegen, weil dieser Montag ein Fenstertag war. Er hatte sich ja  schließlich auch einen Tag Krankenstand genehmigt. Seit er beim  Stadtgartenamt pragmatisiert war, musste er das ja alles nicht mehr so  eng sehen.</p>
<p>Dann merkte er aber rasch, dass seine Bank gar nicht  mehr aufsperrte. Wie alle anderen Banken in Europa auch. Und als ihm  schließlich so ein Wirtschaftsheini im Fernsehen erklärte, dass seine  Bank das Geld, das er auf dem Sparbuch hatte, ja in Wirklichkeit gar  nicht in einem Tresor aufbewahrte, sondern dass es jetzt einfach weg  war, bekam der Franz einen richtigen Zorn. Und der wurde nicht kleiner,  als der Finanzminister sagte, mit der staatlichen Einlagen­sicherung sei  das so eine Sache. Die gelte nämlich nur, solange man sie nicht in  Anspruch nehme.</p>
<p>Als sie ihm bald darauf beim Stadtgartenamt  erklärten, auf seine wohlerworbenen Rechte werde jetzt aber so was von  gepfiffen und man brauche jetzt wirklich keine Beamten mehr, die ein  astreines Parallelogramm aus Tulpenzwiebeln bauen konnten, wunderte ihn  gar nichts mehr.</p>
<p>Er war ja keineswegs der Einzige, der plötzlich  auf der Straße stand. Alles ging den Bach hinunter. Und als HC Strache  in seiner Antrittsrede sagte: „Ich kann euch nichts geben. Kein Glas zum  Einschenken. Nichts. Aber bitte glaubt an dieses Deutsch-Österreich!“ –  da wusste der Franz, dass es irgendwie an der Zeit war zu gehen.</p>
<p>Und  jetzt saß er bei der Einwanderungsbehörde in Astana vor einem Beamten,  der aussah wie Borat und ihn nicht verstand. „I am from Austria“, sagte  der Franz zum hundertsten Mal. Und: „Asyl!“</p>
<p>Es war nicht sein  erster Versuch, ins gelobte Ausland zu kommen. Vor sieben Monaten schon  hatte er, vom Vorarlberger Frastanz kommend, nachts stromaufwärts die  eiskalte ­Samina durchschwommen und war so über die grüne Grenze nach  Liechtenstein gelangt. Allerdings war er bei seinem Versuch, bei einer  Briefkastenfirma in Vaduz als Postbote Arbeit zu finden, sofort als  vollkommen ortsunkundiger Fremder enttarnt und an einem Rafting-Floß  festgebunden die Samina stromabwärts wieder abgeschoben worden.</p>
<p>Also  hatte er beschlossen, diesmal Nägel mit Köpfen zu machen und die Sache  anders anzugehen. Der Schlepper seines Vertrauens hatte ihm erzählt,  dass in Südkasachstan gerade Schafhirten mit einem österreichischen  Pflichtschulabschluss total gesucht waren. Arbeitsbewilligung würde es  natürlich keine geben, aber er könne um Asyl ansuchen und dann  schwarzarbeiten.</p>
<p>Borat bellte ihn barsch an und zeigte immer  wieder auf ein Plakat, das an der Wand hing. Franz zuckte hilflos mit  den Achseln. Hatten die keinen Dolmetscher hier? Was war das für ein  unglaublicher Saftladen?<br />
„Austria“, wiederholte er trotzig. „Asyl!“</p>
<p>Franz  hatte den Schlepper mit den acht Vierteldukaten, die er zur Firmung von  seinem Göd bekommen hatte, bezahlt. Es war sein letzter Besitz gewesen.  Er hatte dann sechs Wochen gebraucht, um sich nach Kasachstan  durchzuschlagen. Im doppelten Boden von Drogenschmuggel-Lkws, auf der  Unterseite von Zügen. Und in Baku bestieg er mit 40 anderen ein Boot,  das ihn über das Kaspische Meer brachte. Zumindest fast. Die letzten  zehn Kilometer musste er schwimmen, nachdem ihn seine Fluchthelfer ins  Wasser geworfen hatten.</p>
<p>Die Tür ging auf, und ein Mann kam  herein. Er schaute den Franz prüfend an und sagte dann: „Sprechen Sie  Deutsch?“ Mit einem Mal fiel alle Last von Franz ab. Er hatte es  geschafft. „Ja“, rief er glücklich. „Ich komme aus Österreich. Ich bitte  um Asyl!“</p>
<p>Der Dolmetscher sagte etwas zu Borat. Borat zeigte  wieder auf das Plakat, griff sich ein vorgedrucktes Formular und knallte  einen Stempel drauf.<br />
„Was steht da auf dem Plakat?“, fragte Franz.  „In Kasachstan – san nur mir daham“, sagte der Dolmetscher. Franz  schluckte. „Und auf dem Zettel?“ „Wirtschaftsflüchtling“, sagte der  Dolmetscher.</p>
<p>Aus einer Ecke des Raums lösten sich zwei  Uniformierte. Einer griff zu seinen Handschellen. Und am Gürtel des  anderen baumelte eine Rolle Klebeband.</p>
<p><a href="mailto:rainer.nikowitz@profil.at?subject=Ihr%20Kommentar" class="limailto"><em>rainer.nikowitz@profil.at</em></a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.profil.at/articles/1018/573/268255/rainer-nikowitz-i-austria" class="liexternal">Profil Online</a></p>
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		<title>Als das Geld vom Himmel fiel</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie entstehen 442 Milliarden Euro? Ein Knopfdruck genügt! 1,5 Billionen Euro haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise erschaffen. Sie gaben sie den Banken, die damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen sollten. Doch bei Autoherstellern und Maschinenbauern ist das Geld nie angekommen. Wo ist es geblieben? Sehr lesenswertes Dossier über die Bankenhilfe im Rahmen<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/als-das-geld-vom-himmel-fiel/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.zeit.de/2010/03/DOS-Wo-das-Geld-geblieben-ist" target="_blank" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-1712 alignleft" title="Vollständiges Dossier auf www.zeit.de lesen" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2010/01/money-grab.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>Wie entstehen 442 Milliarden Euro? Ein Knopfdruck genügt!</p>
<blockquote><p>1,5 Billionen Euro haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise erschaffen. Sie gaben sie den Banken, die damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen sollten. Doch bei Autoherstellern und Maschinenbauern ist das Geld nie angekommen. Wo ist es geblieben?</p></blockquote>
<p>Sehr lesenswertes Dossier über die Bankenhilfe im Rahmen der Finanzkrise, Quelle: Die Zeit, Nr. 3/2010.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/03/DOS-Wo-das-Geld-geblieben-ist?page=1" target="_blank" class="liexternal">Vollständiges Dossier auf www.zeit.de lesen</a></p>
<p>Autoren/Mitarbeit: Kristina Maroldt und Frank Sieren<br />
Photo by <a href="http://www.flickr.com/people/sgw/" title="Profil auf Flickr.com aufrufen" target="_blank" class="liexternal">Steve Wampler</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en" title="Lizenzbedingungen des Bildes aufrufen" class="liexternal">some rights reserved</a></p>
<p style="clear: both;">Wer meint, diese zur Verfügung gestellten Milliarden wären Sparguthaben oder dergleichen gewesen, der irrt gewaltig:</p>
<blockquote><p>Um kurz nach halb zehn drückt einer der beiden Männer einen Knopf, und etwa zwanzig Seiten Papier schieben sich aus dem Drucker. Das Protokoll für das Präsidium der Zentralbank. Das Dokument einer wundersamen Geldentstehung.</p>
<p><strong>Die 442 Milliarden, die an diesem Tag von der Zentralbank zu den Privatbanken fließen, haben zuvor nicht der EZB gehört. Nicht dem Steuerzahler. Und auch sonst niemand. Das Geld ist gewissermaßen vom Himmel gefallen.</strong></p>
<p>Die Zentralbank hat es am Vormittag dieses 24. Juni neu erschaffen. Sie braucht dafür keine ratternden Druckmaschinen mehr, es genügt, den gewünschten Betrag auf das Konto zu überweisen, das jede Bank der Eurozone bei der EZB unterhält. Zwölf Monate lang dürfen die Banken das Geld behalten. Dann müssen sie es an die Zentralbank zurückzahlen, und die Konten leeren sich wieder.</p></blockquote>
<p>Und was ist mit diesem Geld passiert? Haben es die Unternehmen erhalten, um z.B. neue Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen zu können? Mitnichten:</p>
<p><span id="more-1711"></span></p>
<blockquote><p>1,5 Billionen Euro hatten die Zentralbanken erschaffen, in Amerika, Europa, Japan. Doch kaum ein Unternehmen hat dadurch einen neuen Bankkredit erhalten, kaum eine Firma konnte deswegen neue Arbeitsplätze schaffen, kaum ein Betrieb schaffte es, deshalb wichtige Aufträge zu erlangen. Im Gegenteil. Die Banken haben in den vergangenen Monaten weniger Kredite vergeben. Manche Finanzhäuser haben das billig geliehene Geld in Wertpapieren angelegt. Andere scheuten selbst dieses Risiko und ließen es auf ihren Konten bei der Zentralbank liegen.</p>
<p><strong>So kommt es, dass sich das neue Geld nicht in neue Produkte verwandelte</strong>, wie EZB-Direktor Lorenzo Bini Smaghi hoffte. <strong>Sondern in höhere Preise.</strong></p>
<p>Das Geld der Zentralbanken hat dazu geführt, dass Rohstoffe, Aktien und Immobilien teurer wurden. Es ist jenen zugutegekommen, denen die Aktien und die Häuser gehören. Es hat die Gewinne derer erhöht, die das Öl produzieren. Das Gold. Den Zucker. Den Orangensaft. Und das Kupfer.</p></blockquote>
<p>Naja, wenigstens wurde ja angeblich das Finanzsystem grundlegend reformiert, damit derartige Krisen nicht mehr auftreten oder?</p>
<blockquote><p>Es gibt in den Bankentürmen wieder hohe Boni zu kassieren. Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley will ihre Angestellten für das Jahr 2009 mit insgesamt 11,9 Milliarden Dollar prämieren, Goldman Sachs sogar mit 20 Milliarden. <strong>Nach Berechnungen der amerikanischen Zeitung Wall Street Journal zahlen allein die 23 größten amerikanischen Banken ihren Mitarbeitern in diesem Jahr Gehälter in Höhe von 95 Milliarden Dollar</strong>. Das sind zehn Milliarden Dollar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007 und über 20 Milliarden Dollar mehr als im Krisenjahr 2008.</p></blockquote>
<p>Man könnte jetzt natürlich einwerfen, dass diese Prämien wieder in die Wirtschaft retour fließen und so z.B. auch Arbeitsplätze schaffen. Dem ist aber immer weniger so:</p>
<blockquote><p>Die Zahl der sogenannten Ultra High Net Worth Individuals hat sich zwischen 1997 und 2007 mehr als verdoppelt. Das sind Menschen, die ein Finanzvermögen von mehr als 30 Millionen Dollar haben. Der Börsencrash vom vergangenen Herbst 2008 hat ihren Wohlstand vorübergehend geschmälert. Jetzt steigt er wieder.</p>
<p>Die massenhafte Existenz dieses neuen ökonomischen Typs des Superreichen wäre nicht weiter schlimm, solange die Billionen ausgegeben würden, für Autos, Häuser, Schmuck, was auch immer. Dadurch würden neue Arbeitsplätze entstehen. In der Praxis aber ist nach dem zehnten Haus, dem zwanzigsten Auto meistens Schluss.</p>
<p><strong>Die restlichen Millionen bleiben also auf Konten liegen, verwandeln sich in Aktien, Anleihen oder sonstige Wertpapiere und Spekulationsobjekte und pusten die Blasen an den Börsen weiter auf.</strong> In der Sprache der Wirtschaftswissenschaftler: Es wird nicht konsumwirksam.</p>
<p>Nun ist es aber so, dass der Kapitalismus nichts so sehr braucht wie den Konsum. Irgendjemand muss all die Autos, Kühlschränke, Flachbildschirme, Fotoapparate und Plastikpuppen, die jeden Tag auf der Welt produziert werden, kaufen. Nur wer?</p></blockquote>
<p>Heißt das jetzt, es wäre besser gewesen, wenn die Zentralbanken keine Kredite vergeben hätten?</p>
<blockquote><p>Nichts davon wäre anders, hätten die Zentralbanken darauf verzichtet, den Privatbanken billiges Geld zu leihen. Im Gegenteil, viele Finanzhäuser wären zusammengebrochen und hätten Konzerne und Kleinbetriebe mit sich gerissen.<strong> Und doch hat es etwas Ernüchterndes, zu sehen, dass der Großteil des Zentralbankgeldes in den Händen der Banker und Finanzmanager verblieben ist. Dass es sich kaum in neue Produkte, Löhne, Arbeitsplätze und Steuergelder verwandelt hat.</strong></p></blockquote>
<p>OK, aber wenigstens gibt es Konjunkturpakete und dergleichen, durch die auch die &#8220;normalen&#8221; BürgerInnen profitieren werden oder?</p>
<blockquote><p>1,5 Billionen Euro haben sich die Privatbanken in den vergangenen Monaten geliehen, von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, von der Federal Reserve in New York, von der Bank von Japan in Tokyo. Mit einem Teil dieses Geldes kaufen sie nun die Anleihen der Bundesrepublik. Das Geld finanziert die Abwrackprämie, die Kurzarbeit, die Rettung der Wirtschaft. Es hält den Kapitalismus am Leben.</p>
<p>Jedes Jahr wird der Staat dafür zahlen müssen. Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat werden Zinsen fällig. Dann machen die Banken ein gutes Geschäft.</p>
<p>Sie sind es, die die Zinsen kassieren. Allein an den Papieren, die Carl-Heinz Daube an jenem 11. November ausgibt, verdienen sie fast zwei Milliarden Euro.</p>
<p><strong>Am Ende gewinnt immer die Bank</strong>.</p></blockquote>
<p>Na super.</p>
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		<title>G20-Treffen: Operation gelungen &#8211; Patient tot?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 18:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das mit Spannung erwartete G20-Treffen in London am 2. April ist vorüber.  Die dort anwesenden Politiker sprachen von &#8220;Neuer Weltordnung&#8220;, &#8220;historischem Kompromiss&#8221; oder &#8220;Wendepunkt&#8221; im Hinblick auf die erreichten Ergebnisse. Ich bin mir da nicht so sicher, weil im Endeffekt nur noch mehr Geld in den Erhalt eines bestehenden (Finanz-)Systems gesteckt wird, anstatt dieses von<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/g20-treffen-operation-gelungen-patient-tot/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
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<p><img class="attachment wp-att-1433 alignleft" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2009/04/20090403g20-londonsummit.gif" alt="G20 London Summit" width="203" height="135" />Das mit Spannung erwartete <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2009_G-20_London_summit" title="Wikipedia-Eintra zum G20-Treffen in London (englisch)" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">G20-Treffen</a> in London am 2. April ist vorüber.  Die dort anwesenden Politiker sprachen von &#8220;<a href="http://de.wikinews.org/wiki/G20:_Britischer_Premier_Brown_spricht_von_%E2%80%9Eneuer_Weltordnung%E2%80%9C" title="Aussage vom Britischen Premier Brown zum Ergebnis des G20-Gipfels" target="_blank" class="liexternal">Neuer Weltordnung</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/titelseite/G-20-Historischer-Gipfel/35078" title="Aussage der deutschen Kanzlerin Merkel zum Ergebnis des G20-Gipfels" target="_blank" class="liexternal">historischem Kompromiss</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/308117.php" title="Aussage von US-Präsident Obama zum Ergebnis des G20-Gipfels" target="_blank" class="liexternal">Wendepunkt</a>&#8221; im Hinblick auf die erreichten Ergebnisse.</p>
<p>Ich bin mir da nicht so sicher, weil im Endeffekt nur noch <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/560659" title="Süddeutsche-Artikel &quot;G20 stemmen sich mit 1,1 Billionen gegen die Krise&quot;" target="_blank" class="liexternal">mehr Geld</a> in den Erhalt eines bestehenden (Finanz-)Systems gesteckt wird, anstatt dieses von Grund auf zu <a href="http://www.attac.at/6710.html" title="attac-Übersicht zu &quot;Übersicht über die Alternativen für stabile Finanzmärkte&quot;" target="_blank" class="liexternal">reformieren</a>.</p>
<p>Nachfolgend eine sehr gute Analyse von <a href="mailto:steingartdebate@mac.com" title="Email an Gabor Steinhart schreiben" class="limailto">Gabor Steinhart</a> (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,617151,00.html#ref=rss" title="Original-Artikel anzeigen" target="_blank" class="liexternal">Spiegel-Online</a>)  &#8211; hier ein paar Auszüge:</p>
<blockquote><p><strong>Der Goldene Schuß</strong></p>
<p><strong>Die G-20-Staaten bekämpfen die Krise, indem sie die nächste vorbereiten: Mit neuen Billionen auf Pump soll die Weltwirtschaft angekurbelt werden. Das offizielle Gipfelmotto lautete Stabilität/Wachstum/Arbeitsplätze &#8211; das wahre müsste heißen: Verschuldung/Arbeitslosigkeit/Inflation.</strong></p>
<p><span id="more-1431"></span><br />
[...]</p>
<p>Ihr Beschluss, in absehbarer Zeit fünf Billionen Dollar in die kollabierende Weltwirtschaft zu pumpen, könnte sich in der Tat als historischer Wendepunkt erweisen, aber als Wendepunkt nach unten. Die Staatengemeinschaft bekämpft die Krise, indem sie die nächstgrößere vorbereitet.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die entscheidende Frage wurde nicht beantwortet, weil sie gar nicht erst gestellt wurde: Warum stehen wir da, wo wir stehen? Wer oder was hat uns dorthin geführt?</p>
<p>Die Suche nach einer Antwort hätte ergeben, dass dem Marktversagen ein Staatsversagen vorausging. [...] Die Bankmanager waren die Dealer, die das heiße Spekulationsgeld unters Volk brachten. Der Mohnbauer aber sitzt im Weißen Haus. US-Präsident George W. Bush ließ die Anbaufläche in seiner Amtszeit enorm erweitern. Auf seinem Acker wuchsen die billigen Dollar, die schließlich die ganze Welt überschwemmten, die Bankbilanzen aufbliesen, Scheinwachstum erzeugten und sich kurz darauf zu einer Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt der USA blähten. Die fehlende Transparenz der Finanzmärkte sorgte dafür, das die giftige Frucht ihren Weg in alle Länder fand.</p>
<p>[...]</p>
<p>So hemmungslos wie Bush hat noch kein Präsident zuvor die Notenpresse angeschmissen und die Geldmenge ausgeweitet. [...] Seit 2006 wird die sogenannte Geldmenge M3, also jene Zahl, die angibt, wie viele Dollars im Umlauf sind, in den USA nicht mehr veröffentlicht. [...] Allein im vergangenen Jahr stieg die Geldmenge demnach um bis zu 17 Prozent. Zum Vergleich: Der Geldumlauf in Europa erhöhte sich im gleichen Zeitraum um nur sechs Prozent.</p>
<p>Der Regierungswechsel in Washington brachte nicht die Rückkehr zu Selbstbeherrschung und Solidität, sondern die weitere Enthemmung. Barack Obama setzte den Weg in den Schuldenstaat mit erhöhtem Tempo fort. Ein Drittel seines Staatshaushaltes ist durch Einnahmen nicht mehr gedeckt. Das einzige, was in den USA derzeit heiß läuft, ist die Notenpresse.</p>
<p>In London wurde über alles geredet, darüber nicht. So fiel nicht weiter auf, dass die Krise mit jenen Mitteln bekämpft wird, die sie verursacht hat. Die Anbaufläche für billige Dollars wird nun abermals erweitert. Nur dass diesmal der Staat auch noch als Dealer auftritt, um selbst für die Verteilung der Billionen zu sorgen. Der Internationale Weltwährungsfonds wurde ermächtigt, seine Hilfsgelder zu verdoppeln und später zu verdreifachen, auf Pump. Die Weltbank bekommt ebenfalls weitere Kreditermächtigungen. Alle Staaten wollen ihrer Wirtschaft mit Bürgschaften helfen, die im Falle der Beanspruchung die Staatsverschuldung in die Höhe treiben werden. Die USA bereiten ein neues kreditfinanziertes Konjunkturpaket vor. Andere werden wohl folgen.</p>
<p>Wir leben in wahrhaft historischen Zeiten, da hat die Bundeskanzlerin recht. Womöglich setzt sich der Westen gerade den goldenen Schuss.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,617151,00.html#ref=rss" title="Original-Artikel anzeigen" target="_blank" class="liexternal">Spiegel-Online</a>, Autor: <a href="mailto:steingartdebate@mac.com" title="Email an Gabor Steinhart schreiben" class="limailto">Gabor Steinhart</a></p></blockquote>
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		<title>Was kann man gegen die Wirtschaftskrise tun?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 22:06:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera, Hauptsaison, aber es regnet &#8211; also ist die Stadt leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit. Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 100€ auf dem Tisch, danach geht er sich das Zimmer anzuschauen. Der Hotelchef nimmt<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/was-kann-man-gegen-die-wirtschaftskrise-tun/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
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<blockquote><p><img class="attachment wp-att-1430 alignleft" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2009/04/20090401100euro.jpg" alt="100 Euro" width="262" height="183" />Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera,  Hauptsaison, aber es regnet &#8211; also ist die Stadt leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit.</p>
<p>Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 100€ auf dem Tisch, danach geht er sich das Zimmer anzuschauen. Der Hotelchef nimmt schnell die Banknote in die Hand und läuft zum Fleischlieferanten, um seine Schulden bei ihm zu bezahlen.</p>
<p>Dieser nimmt die Banknote in die Hand und läuft zum Schweinezüchter, um seine Schulden zu bezahlen.</p>
<p>Der nimmt die 100€ in die Hand und läuft zum Futterlieferanten, um seine Schulden zu reduzieren.</p>
<p>Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es der Prostituierten, bei der er letztens war und er die Dienstleistungen auf Kredit genommen hat (Krise!).</p>
<p>Diese nimmt das Geld in die Hand und läuft froh, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie auch letztens war und Kredit hatte&#8230;.</p>
<p>Und in derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass das Zimmer ihm nicht gefalle. Er nimmt seine 100€ in die Hand und verlässt die Stadt.</p>
<p>Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft&#8230;</p></blockquote>
<p>Ist doch ganz einfach oder? <img src='http://www.die-truppe.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wunsch-ZEIT: Am Ende des Tunnels</title>
		<link>http://www.die-truppe.com/robert/wunsch-zeit-am-ende-des-tunnels/</link>
		<comments>http://www.die-truppe.com/robert/wunsch-zeit-am-ende-des-tunnels/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 18:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[attac]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspiriert von der &#8220;New York Times-Aktion&#8221; der Künstlergruppe &#8220;The Yes Man&#8221; hat nun auch attac Deutschland diese Idee aufgegriffen und eine Ausgabe der Wochenzeitschrift DIE ZEIT vom 1. Mai 2010 erstellt und in ganz Deutschland verteilt: Am 21. März haben in rund 100 Städten Attac- und weitere Aktive konzertiert eine ganz besondere Ausgabe der Wochenzeitung<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/wunsch-zeit-am-ende-des-tunnels/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Inspiriert von der &#8220;<a href="http://www.die-truppe.com/robert/der-irakkrieg-ist-vorbei/" title="Beitrag zur Aktion öffnen" target="_self" class="liinternal">New York Times-Aktion</a>&#8221; der Künstlergruppe &#8220;<a href="http://www.theyesmen.org/" title="Homepage von The Yes Men öffnen" target="_blank" class="liexternal">The Yes Man</a>&#8221; hat nun auch <a href="http://www.attac.de" title="Homepage von attac Deutschland öffnen" target="_blank" class="liexternal">attac Deutschland</a> diese Idee aufgegriffen und eine Ausgabe der Wochenzeitschrift <a href="http://www.zeit.de/index" title="Homepage der Wochenzeitschrift DIE ZEIT öffnen" target="_blank" class="liexternal">DIE ZEIT</a> vom 1. Mai 2010 erstellt und in ganz Deutschland verteilt:</p>
<blockquote><p>Am 21. März haben in rund 100 Städten Attac- und weitere Aktive konzertiert eine ganz besondere Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT unter die Leute gebracht. Die Ausgabe ist datiert auf den 1. Mai 2010 und enthält Nachrichten aus einer Welt nach der Krise &#8211; über Krisenfolgen, die wir uns wünschen! Allein 150.000 Exemplare werden an dem Wochenende auf Plätzen, in Straßen, Kneipen und sonstigen öffentlichen Orten verteilt oder ausgelegt. <a href="http://www.casino-schliessen.de/aktionen/zeit-plagiat/" title="Nähere Infos zur Aktion" target="_blank" class="liexternal">[...]</a></p></blockquote>
<p>Alle Artikel des Zeit-Plagiats gibt es auch online unter <a href="http://www.die-zeit.net" title="die-zeit.net öffnen" target="_blank" class="liexternal">www.die-zeit.net</a></p>
<p><a href="http://www.die-zeit.net" title="www.die-zeit.net" target="_blank" class="liimagelink"><img class="attachment wp-att-1427" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2009/03/20090325zeit-banner.jpg" alt="www.die-zeit.net" width="468" height="60" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum sollen WIR für IHRE Krise bezahlen?</title>
		<link>http://www.die-truppe.com/robert/warum-sollen-wir-fuer-ihre-krise-bezahlen/</link>
		<comments>http://www.die-truppe.com/robert/warum-sollen-wir-fuer-ihre-krise-bezahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 20:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrelang türmten Investoren Reichtümer und Risiken an -- und gerierten sich, &#8220;Leistungsträger&#8221; genannt, auch noch als moralische Autorität, die den kleinen Leuten unternehmerische Tugenden predigten und deren &#8220;Vollkaskomentalität&#8221; verspotteten. Jetzt dürfen die Bürger diese &#8220;Leistungsträger&#8221; mit ihrem Steuergeld retten. Und im Extremfall zweigen diese sich auch noch von den Hilfsgeldern ein paar Millionen für ihre<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/warum-sollen-wir-fuer-ihre-krise-bezahlen/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
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<blockquote><p>Jahrelang türmten Investoren Reichtümer und Risiken an -- und gerierten sich, &#8220;Leistungsträger&#8221; genannt, auch noch als moralische Autorität, die den kleinen Leuten unternehmerische Tugenden predigten und deren &#8220;Vollkaskomentalität&#8221; verspotteten. Jetzt dürfen die Bürger diese &#8220;Leistungsträger&#8221; mit ihrem Steuergeld retten. Und im Extremfall zweigen diese sich auch noch von den Hilfsgeldern ein paar Millionen für ihre Boni ab. Ist das alles gerecht? Bestimmt nicht. Alternative gibt es dazu freilich auch keine gute. Aber kreativ darüber nachdenken sollte man schon, wie man es anstellen könnte, dass die, die jetzt blechen müssen, demnächst nicht wieder die Dummen sind.</p></blockquote>
<p><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="360" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/4_nW1z_204c?modestbranding=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=0&amp;theme=dark&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4_nW1z_204c&fmt=18" class="liimagelink"><img src="http://img.youtube.com/vi/4_nW1z_204c/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4_nW1z_204c&fmt=18" class="liexternal">www.youtube.com/watch?v=4_nW1z_204c</a></p></p>
<p>Repost from <a href="http://www.misik.at/fs/warum-soll-wir-fur-ihre-krise-bezahlen.php" title="misik.at" target="_blank" class="liexternal">misik.at</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ökoprämie statt (Ver)Schrott(ungs)prämie</title>
		<link>http://www.die-truppe.com/robert/oekopraemie-statt-verschrottungspraemie/</link>
		<comments>http://www.die-truppe.com/robert/oekopraemie-statt-verschrottungspraemie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 18:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es also beschlossene Sache: wer sein mindestens 13 Jahre altes Auto gegen einen Neuwagen eintauscht, erhält dafür 1500 Euro Verschrottungsprämie. Die Kosten dafür schätzt man auf 45 Millionen Euro, wobei für die Hälfte davon der Steuerzahler aufkommen muss. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Konjunktur zu beleben und Autos mit hohem Schadschoffausstoß aus<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/oekopraemie-statt-verschrottungspraemie/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.flickr.com/photos/21612624@N00/2986837143/" title="20090126_scrap-cars" target="_blank" class="liimagelink"><img class="attachment wp-att-1381 alignleft" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2009/01/20090126_scrap-cars.jpg" alt="20090126_scrap-cars" width="180" height="240" /></a>Nun ist es also beschlossene Sache: wer sein mindestens 13 Jahre altes Auto gegen einen Neuwagen eintauscht, erhält dafür 1500 Euro <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,99577" title="OÖN-Artikel zur Verschrottungsprämie" target="_blank" class="liexternal">Verschrottungsprämie</a>. Die Kosten dafür schätzt man auf 45 Millionen Euro, wobei für die Hälfte davon der Steuerzahler aufkommen muss. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Konjunktur zu beleben und Autos mit hohem Schadschoffausstoß aus dem Verkehr zu ziehen.</p>
<p>Ich finde, dass die Einführung einer Verschrottungsprämie eine totale Fehlentscheidung war: wer ein so altes Auto besitzt, hat meist nicht die Mittel, sich stattdessen einen Neuwagen zu kaufen, sondern kauft sich maximal wieder einen Gebrauchtwagen.</p>
<p>Profitieren wird vor allem der österreichische Autohandel. Sonst ist der VW-Konzern der größte Nutznießer, da die beliebtesten Autos in Österreich von VW oder von dem VW-Konzern gehörenden Skoda stammen. Erst über einen Umweg kann die Zulieferindustrie in Österreich profitieren. Noch weniger treffsicher kann man die österreichische Konjunktur kaum beleben.</p>
<p>Einen besseren Vorschlag zur Nutzung der 45 Millionen Euro liefert <a href="http://www.greenpeace.at/news_verkehr_090123.html" title="Aussendung von Greenpeace zur Verschrottungsprämie" target="_blank" class="liexternal">Greenpeace</a>: <em>damit könnten etwa 5.000 Häuser gedämmt und dabei 1.000 Arbeitsplätze in der Baubranche geschaffen werden. Die Klimabilanz würde dadurch aufgebessert werden, es entstünden neue Arbeitsplätze und unser Steuergeld bleibt im Inland.</em></p>
<p>Auch der <a href="http://www.vcoe.at" title="VCÖ-Homepage öffnen" target="_blank" class="liexternal">VCÖ</a> hat sich nun gegen diese Prämie ausgesprochen und eine Initiative &#8220;Ökoprämie jetzt&#8221; gestartet:</p>
<blockquote><p>Die Regierung führt eine Prämie für den Kauf neuer Autos ein. Der  betont, dass damit jene, die wirklich umweltfreundlich mobil sind, benachteiligt werden. [...]</p>
<p>Ich spreche mich für eine Ökoprämie von 100 Euro für den Kauf eines neuen Fahrrades und für Jahreskarten für den Öffentlichen Verkehr aus. Damit wird ein Anreiz für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten gesetzt.</p>
<p><a href="http://www.vcoe.at/start.asp?id=4280" title="Petition des VCÖ unterzeichnen" target="_blank" class="liexternal">Initiative online unterzeichnen</a></p></blockquote>
<p>Abgesehen von diesen beiden Vorschlägen gäbe es sicher dutzende Möglichkeiten, diese 45 Millionen Euro besser und nachhaltiger zu investieren. Was meint ihr?</p>
<p><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" title="Attribution License" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.die-truppe.com/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" /></a> foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/21612624@N00/2986837143/" title="dave_7" target="_blank" class="liexternal">dave_7</a></small></p>
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<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.die-truppe.com%2Frobert%2Foekopraemie-statt-verschrottungspraemie%2F&amp;title=%C3%96kopr%C3%A4mie%20statt%20%28Ver%29Schrott%28ungs%29pr%C3%A4mie" class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" id="wpa2a_14"><img src="http://www.die-truppe.com/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ungutes Déjà-vu-Gefühl</title>
		<link>http://www.die-truppe.com/robert/ungutes-deja-vu-gefuehl/</link>
		<comments>http://www.die-truppe.com/robert/ungutes-deja-vu-gefuehl/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 08:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesenswerter Kommentar von Barbara Coudenhove-Kalergi im Standard zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage (fett = Hervorhebungen von mir): Bankenkrise. Börsenkrach. Schwindene Zuversicht in die großen demokratischen Parteien. Aufschwung der Rechtsradikalen. Wachsender Fremdenhass. Wenn man die Nachrichten der letzten Tage Revue passieren lässt, macht sich ein ungutes Déjà-vu-Gefühl bemerkbar. Habe ich doch alles schon einmal gelesen,<br/><a href="http://www.die-truppe.com/robert/ungutes-deja-vu-gefuehl/" class="liinternal">Vollst&#228;ndigen Beitrag anzeigen</a>]]></description>
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<p><img class="attachment wp-att-1278 alignleft" src="http://www.die-truppe.com/wp-content/uploads/2008/09/20080925_blackfriday.gif" alt="Black Friday" width="146" height="189" />Lesenswerter Kommentar von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Coudenhove-Kalergi" title="Wikipedia-Eintrag zu Barbara Coudenhove-Kalergi" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Barbara Coudenhove-Kalergi</a> im <a href="http://derstandard.at/Text/?id=1220458904706" title="Original-Artikel aufrufen" target="_blank" class="liexternal">Standard</a> zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage (fett = Hervorhebungen von mir):</p>
<blockquote><p>Bankenkrise. Börsenkrach. Schwindene Zuversicht in die großen demokratischen Parteien. Aufschwung der Rechtsradikalen. Wachsender Fremdenhass. Wenn man die Nachrichten der letzten Tage Revue passieren lässt, macht sich ein ungutes Déjà-vu-Gefühl bemerkbar. Habe ich doch alles schon einmal gelesen, denkt man. In welchem Zusammenhang nur? Richtig: in den Berichten über die 30erJahre des vorigen Jahrhunderts. So hat das ganze Schlamassel damals auch angefangen.</p>
<p>Auch damals gab es einen Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse. Auch damals verloren in Deutschland und Österreich Sozialdemokraten und Konservative massenweise Wählerstimmen an die aufstrebende Nazipartei. Auch damals machte das Wort vom &#8220;Versagen des Systems&#8221; die Runde. Und auch damals suchten die Menschen nach <strong>Sündenböcken</strong>, die an allem Unglück schuld waren, und fanden sie in den Juden.</p>
<p>Die Geschichte wiederholt sich nicht, sagen die Historiker. Jede Epoche hat ihre eigenen Bedingungen. Trotzdem sind die Parallelen zu jener Zeit zu deutlich, als dass man sie ignorieren könnte. <strong>Wirtschaftskrisen schüren Ängste. Ängste rufen irrationale Reaktionen hervor, untergraben das Vertrauen in die bestehende Ordnung, bereiten den Boden für Populisten, Rattenfänger und Hassprediger.</strong> In unsicheren Zeiten haben diejenigen Konjunktur, die auf komplizierte Fragen einfache Antworten haben und genau zu wissen vorgeben, wer die Bösen sind; sie sind verantwortlich dafür, dass die Guten es so schwer haben. Heute sind diese Bösen einerseits die Ausländer, andererseits die Politiker. &#8211; Keine ermutigenden Aussichten für die kommenden Wahlen.</p>
<p>Eine junge Lehrerin, Lateinprofessorin an einem österreichischen Provinzgymnasium, hat letzte Woche eine kleine private Umfrage unter ihren Schülern und Schülerinnen gemacht. Sie wollte wissen, was die jetzt <strong>wahlberechtigten 16-Jährigen </strong>von der Politik halten. Resultat: eine <strong>absolute Mehrheit für H.-C. Strache.</strong></p>
<p>Warum? <strong>Weil er den Politikern so richtig die Meinung sagt. Weil er es diesen Versagern zeigen wird. Weil er nicht zulassen will, dass lauter Ausländer zu uns kommen. Weil die Ausländer alles kriegen und wir nichts. Weil die Ausländer in Brüssel uns herumkommandieren.</strong> So weit &#8211; laut meiner Gewährsfrau &#8211; ein paar typische Antworten aus jener Jungwählerklasse.</p>
<p>So ähnlich dürften viele Gymnasiasten in den 30er-Jahren, die Großväter der heutigen Sechstklässler, auch geredet haben. Es gibt freilich einen <strong>gewichtigen Unterschied zu damals: In jenen Jahren ging es den meisten Leuten, im Gegensatz zu heute, wirklich schlecht.</strong> Trotzdem sind solche Umfragen und auch die offiziellen Resultate der Meinungsforscher Alarmsignale. Sie zeigen, dass die Demokratie hierzulande auch zwei Generationen nach dem Ende der Nazizeit noch auf ziemlich schwachen Beinen steht. <strong>Ein paar Wolken auf dem Konjunkturhimmel genügen, um bedenklichen Parolen Gehör zu verschaffen</strong>.</p>
<p>Übrigens unterscheidet sich der New Yorker Börsenkrach von heute von jenem im Jahre 1929 in einem Punkt. Heute springen die Direktoren der pleitegegangenen Banken nicht mehr aus den Fenstern der Wolkenkratzer wie damals. Sie gehen mit hohen Abfertigungen friedlich nach Hause.</p>
<p>(<a href="http://derstandard.at/Text/?id=1220458904706" title="Original-Artikel aufrufen" target="_blank" class="liexternal">DER STANDARD</a>, Printausgabe, 24.9.2008)</p></blockquote>
<p>In Vöcklabruck gab es übrigens auch eine Testwahl unter 100 Berufsschülern &#8211; Wahlsieger wurde hier die FPÖ mit 42,2 Prozent  &#8211; den vollständigen Bericht findet ihr <a href="http://www.nachrichten.at/regional/salzkammergut/736853" title="Beitrag auf nachrichten.at öffnen" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
<p>Diese Entwicklung macht mir irgendwie Angst. Was meint ihr dazu? Wiederholt sich die Geschichte?</p>
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