Beiträge zum Thema ‘Verkehr’

Eins gleich vorweg: ich bin ein großer Befürworter und Jahreskartenbesitzer der Wiener Linien, weil es mir dadurch möglich ist, ohne eigenes Auto auszukommen.

Nichts desto trotz habe ich in letzter Zeit immer mehr das Gefühl, dass z.B. Verspätungen mehr die Regel als die Ausnahme sind: die berühmte
1 Minute auf der Anzeigetafel dauert z.B. oft bis zu 5 Minuten und länger.

Da ich jedoch nicht weiß, ob dies nur meine Wahrnehmung ist oder eine generelle Entwicklung, habe ich ein kleines Webprojekt gestartet:
den WienerLinien WatchBot.

Dieser Twitter-Retweet-Bot basiert auf Yahoo!-Pipes und durchsucht den Twitter-Stream nach folgenden Keywords:

  • wienerlinien
  • ubahn+wien
  • s-bahn+wien
  • bim+wien
  • U1-U6+wien
  • fast alle Bus-Nummern + Wien
  • austria+subway
  • austria+tube

Das Suchergebnis wird automatisch alle 30min am Twitteraccount @WienerLinienBot (http://twitter.com/WienerLinienBot) veröffentlicht.

Vielen Dank in diesem Zusammenhang an @bit2bit für den Zugang zum Account!

Twitter Kommentare

WienerLinienBot RT @wienerlloyd RT @robertharm: #WienerLinien WatchBot gestartet: ab sofort wird zurückbeobachtet http://die-truppe.com/wb #wien #verkehr
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fatmike182 super Aktion!\nRT @robertharm: #WienerLinien WatchBot gestartet: ab sofort wird zurückbeobachtet http://die-truppe.com/wb #wien #verkehr
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WienerLinienBot RT @robertharm #WienerLinien WatchBot gestartet: ab sofort wird zurückbeobachtet http://die-truppe.com/wb #wien #verkehr
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robertharm #WienerLinien WatchBot gestartet: ab sofort wird zurückbeobachtet http://die-truppe.com/wb #wien #verkehr
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DieTruppe Wiener Linien WatchBot gestartet http://die-truppe.com/wb #wienerlinien #ubahn #bus #s-bahn #wien
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20090126_scrap-carsNun ist es also beschlossene Sache: wer sein mindestens 13 Jahre altes Auto gegen einen Neuwagen eintauscht, erhält dafür 1500 Euro Verschrottungsprämie. Die Kosten dafür schätzt man auf 45 Millionen Euro, wobei für die Hälfte davon der Steuerzahler aufkommen muss. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Konjunktur zu beleben und Autos mit hohem Schadschoffausstoß aus dem Verkehr zu ziehen.

Ich finde, dass die Einführung einer Verschrottungsprämie eine totale Fehlentscheidung war: wer ein so altes Auto besitzt, hat meist nicht die Mittel, sich stattdessen einen Neuwagen zu kaufen, sondern kauft sich maximal wieder einen Gebrauchtwagen.

Profitieren wird vor allem der österreichische Autohandel. Sonst ist der VW-Konzern der größte Nutznießer, da die beliebtesten Autos in Österreich von VW oder von dem VW-Konzern gehörenden Skoda stammen. Erst über einen Umweg kann die Zulieferindustrie in Österreich profitieren. Noch weniger treffsicher kann man die österreichische Konjunktur kaum beleben.

Einen besseren Vorschlag zur Nutzung der 45 Millionen Euro liefert Greenpeace: damit könnten etwa 5.000 Häuser gedämmt und dabei 1.000 Arbeitsplätze in der Baubranche geschaffen werden. Die Klimabilanz würde dadurch aufgebessert werden, es entstünden neue Arbeitsplätze und unser Steuergeld bleibt im Inland.

Auch der VCÖ hat sich nun gegen diese Prämie ausgesprochen und eine Initiative “Ökoprämie jetzt” gestartet:

Die Regierung führt eine Prämie für den Kauf neuer Autos ein. Der  betont, dass damit jene, die wirklich umweltfreundlich mobil sind, benachteiligt werden. [...]

Ich spreche mich für eine Ökoprämie von 100 Euro für den Kauf eines neuen Fahrrades und für Jahreskarten für den Öffentlichen Verkehr aus. Damit wird ein Anreiz für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten gesetzt.

Initiative online unterzeichnen

Abgesehen von diesen beiden Vorschlägen gäbe es sicher dutzende Möglichkeiten, diese 45 Millionen Euro besser und nachhaltiger zu investieren. Was meint ihr?

Creative Commons License foto: dave_7

Grüße Euch !!

Daten: Peugeot 406 Kombi 2.0HDI, 90PS, 129.000km, Bj.:06/01, Klimaautomatik, Boardcomputer, ABS, Regensensor usw., jedes Service, 8fach bereift, MP3-Player, GERINGER VERBRAUCH, VP:6800€.

Peugeot406

Sollte jemand interesse haben, oder jemanden kennen der einen feinen Kombi sucht bitte KOMMENTAR mit e-Mail Adresse oder Telefonnummer hinterlassen – meld mich dann !!

Bleibt nur zu hoffen, dass auch bei der Euro der Spruch “Wien ist anders” zutrifft  ;-)

Witziges Video zum Thema Aufmerksamkeit; produziert für eine Sicherheitskampagne für Radfahrer in London:

Nachdem sich meine sportlichen Aktivitäten in den letzten Jahren eher gegen Null richteten, beschloß meine Wenigkeit dies mit dem Kauf & der Benutzung eines gar hurtig feinen Bikes einer massiven Wendung zu unterziehen. Da aber ein herkömmliches Rad meinen optischen Ansprüchen ja nie entsprechen würde mußte ich da etwas nachhelfen und das Gefährt truppentechnisch auf Hochglanz bringen (siehe Bild) truppenbike

Nach über 100 gefahrenen Kilometern (etwas Stolz) kann ich nur sagen – truppenbike is born (Fährt sich echt schnittig).  Grüße alle zu tiefst – huzo

Die Ergebnisse der PISA-Studie, die in den nächsten Tagen veröffentlicht werden, bringen hoffentlich wieder etwas Schwung in die schleppende Debatte um die Zukunft der Bildungspolitik in Österreich. Dass diese trotz Beteuerungen von Politikern aller Richtungen nicht gerade den höchsten Stellenwert besitzt, bringt Gerfried Sperl in einem DerStandard-Kommentar treffend zum Ausdruck:

[...]
Die Asfinag kann Schulden bauen, dass die Schwarten krachen. Das kratzt niemanden – Hauptsache, wir sind schnell unterwegs, kriegen die Leitschienen alle zehn Jahre erneuert und fahren nach Schwechat unter einem sündteuren Halb-Tunnel.

Solche Schulden sollten wir in Wirklichkeit für die Verkehrswege des österreichischen Gehirns aufhäufen. Denn die amortisieren sich schneller als die Betonbahnen. (Gerfried Sperl/DER STANDARD, Printausgabe, 12.11.2007)

Wie seht ihr das? Ist den Österreichern das Auto einfach wichtiger als ein Top-Schul- und Universitätssystem?

Grüß euch!

Eine VCÖ-Studie belegt: Tempo 160 erhöht das tödliche Unfallrisiko und
verursacht mehr Luftverschmutzung und mehr Verkehrslärm. Tempo 160 wird
deshalb auch von allen maßgeblichen Vekehrsexperten abgelehnt. Doch
wenn
es nach Verkehrsminister Gorbach geht, dann soll es nicht bei der
Teststrecke bleiben. Die Ausdehnung von Tempo 160 auf weitere Strecken
ist vorgesehen.

Der VCÖ hat daher die Initiative WIR GEGEN TEMPO 160 gestartet. Mit
diesem Personenkomitee wollen wir Verkehrsminister Gorbach zeigen, dass
Tempo 160 auf breite Ablehnung unter Entscheidungsträgerinnen und
Entscheidungsträgern stößt.

Daher meine große Bitte an Sie: Bitte machen auch Sie beim
Personenkomitee WIR GEGEN TEMPO 160 mit. Einfach im Internet Ihren
Namen eintragen: Gegen Tempo 160

Die Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer wird
auf der VCÖ-Homepage unter www.vcoe.at veröffentlicht.

Bin heute beim Rumsurfen auf einen interessanten Text von Christian Felber gestoßen: 25 Gründe gegen das Privatauto (bitte auf den Link “Weiterlesen” klicken, um zum Text zu gelangen).

Als Nicht-Auto-Besitzer und begeisterter Nutzer der Wiener Öffis hab ich dem Autor in vielen Punkt innerlich zustimmen müssen – wobei ich ja nicht meine, man sollte auf Autos generell verzichten (meint auch der Autor nicht). Viel wichtiger fänd ich es, wenn dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs v.a. im ländlichen Bereich mehr (politische) Beachtung geschenkt werden würde.

Was meint ihr? Auto = Freiheit oder Auto = Sparschwein? Könntet ihr euch ein Leben ohne eigenes Auto vorstellen?
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Neuester am Sun, 07:12

Patrick: Hab gestern ein tolles Resti gefunden - da werde ich heut wieder hingehen! Seafood! Yumi :-)

TheKini: Ich wär ja mitgekommen aber ich war halt "leider" schon dort ;-) Wünsch dir viel Spass beim Inselhüpfen!

Patrick: next stop: Fiji, Westin Denarau Island Resort ... speachless

Patrick: ;-) finanzielle Kosten sind selber zu tragen! Müsst aber schnell sein! Am Montag gehe ich ins Reisebüro!!!

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