Chatroulette hat ja eigentlich einen sehr zweifelhaften Ruf: auf dieser Plattform werden wildfremde Menschen nach dem Zufallsprinzip zusammengeschaltet, um sich per Webcam zu unterhalten. Wer dies schon mal ausprobiert hat, dem ist sicher auch schon der eine oder andere Exhibitionist untergekommen, der per Webcam seine Neigungen zum Besten gibt.
Die Plattform Faceroulette hingegen versucht diese Personen auszuschließen, indem Personen über ihre Facebook-Accounts miteinander verbunden werden, was die Anonymität sehr einschränkt.
Aber zurück zu Chatroulette: über den Twitter-User @vordichtung bin ich heute auf ein Video aufmerksam gemacht worden, das ich euch nicht vorenthalten möchte:
so kann man Chatroulette nämlich auch nutzen
Weil:
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1. Du unabsichtlich deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst.
2. Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast.
3. Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht.
4. Du eine Mail an deinen Kollegen schickst, der direkt neben dir sitzt.
5. Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine e-Mail-Adresse haben.
6. Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und dich mit Firmenname am Telefon meldest
7. Du auf deinem Telefon zu Hause zweimal die Null wählst, um ein Amt zu bekommen.
8. Du seit 4 Jahren auf deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen.
10. Alle Fernsehwerbesendungen eine Webadresse am Bildschirmrand zeigen.
11. Du Panik bekommst, wenn du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen.
12. Du morgens aufstehst und erst mal Outlook aufmachst, bevor du einen Kaffee trinkst.
13. Du den Kopf neigst, um zu lächeln
14. Du diesen Text liest und grinst.
15. Schlimmer noch; dass du bereits weißt, wem du diese Mail weiterleitest.
16. Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt.
17. Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt.
Wünsche einen schönen Wochenbeginn
Hallo meine Freunde!
Nach meiner Heimkehr aus Downunder möchte ich euch zu einer kleinen feinen Willkommensparty einladen! Als Termin wäre Samstag, 20. März gedacht. Ich hoffe ihr könnt alle kommen, würde mich sehr freuen! Ich werde euch wieder ganz lecker bekochen und danach gibt es eine Fotoschau mit lustigen Videos aus Australien und Fiji. Wer eine Schlafmöglichkeit braucht soll mir einfach Bescheid sagen.
Welcome Back Party
Ort: Holzwirt/Hexenkessel
Datum: Samstag, 20. März
Beginn: 19.00 Uhr
Eingeladen sind alle die mich kennen!!! CU
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Der Gerechtigkeit muss genüge getan werden und das Böse bekämpft: besonders wenn es in der nur scheinbar harmlosen Gestalt eines neunjährigen Fußballspielers daherkommt. Ab in den Kosovo mit ihm! Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass eine potentielle Bundespräsidentin, die mit Nazi-Symbolik kokettiert, keine Bedrohung für dieses Land großer Söhne und Töchter darstellt, während Bernard Karrica mit Hinterlist und Chuzpe, wie sie sich nur ein Neunjähriger ausdenken kann, diesem Land unsagbaren Schaden zufügen könnte.
Die Perfidität seines Tuns muss man sich auch wirklich auf der Zunge zergehen lassen: schon als Vierjähriger stürzte Bernard den Kosovo in Krieg und Chaos, nur um seine Eltern zur Auswanderung nach Österreich zu zwingen. Nicht genug mit dieser dreisten Ortswechselei: die insgesamt fünfköpfige Familie Karrica besaß auch noch die Frechheit, sich mit Familien aus dem Ort anzufreunden. Und als wäre dies noch nicht skandalös, schickten sie Bernard auch noch zum Fußballtraining. Sein Trainer sagt übrigens über ihn:
Ich habe Bernard 4,5 Jahre lang trainiert und meistens auch vom oder zum Training oder Match gebracht – er ist das größte Talent, welches je in unserer Gemeinde gespielt hat. Nach all den Jahren ist er wie ein zweiter Sohn für mich! Ich habe jetzt noch Kontakt mit Bernards Vater – er weint immer noch jede Nacht!
Und warum weint er, der Vater? Weil die brave und aufrechte Innenministerin Bernard samt seiner Anverwandtschaft endlich deportieren ließ. Wo kämen wir denn da hin, wenn jede auf Zeit eingewanderte Familie sich so gut integriert? Die Frau Ministerin Schottermizzi hat sich doch klar und deutlich für mehr Erst- und Letztaufnahme-Zentren ausgesprochen. Der eigentliche Skandal: ganze fünf Tage hat’s gedauert, die Karricas zu deportieren:
Mittwoch 17.2.2010: negative Asylentscheidung und mit der Polizei innerhalb von wenigen Stunden wurde die Familie aus der Wohnung in einen anderen Ort, in eine Pension, gebracht.
Samstag 20.2.2010: Festnahme und Überstellung in das Schubhaftgebäude Wien
Sonntag 21.2.2010: Abflug in den Kosovo
Das geht doch schneller oder was! Zum Einpacken war ja offenbar auch keine Zeit:
Mama, der Bernard ist eingesperrt und am Montag kommt eine Schulpsychologin zu uns.”
Wofür?
Um den Kindern zu sagen, dass eh alles nicht so schlimm ist?
Es ist schlimm, sehr schlimm sogar. Seine Schulbücher, Hefte, Malsachen, Turnsackerl, Werkkoffer, Patschen, alles ist wie immer an seinem Platz — nur Bernard, dem diese Dinge gehören, ist nicht da!
Jetzt stellen Sie sich mal vor, irgendwelche linkslinken Gutmenschen beginnen Schwachsinn von humanitärem Bleiberecht zu faseln. Denen ist ohne weiteres zuzutrauen, dass sie eine Petition starten – wo doch jeder weiß, dass ein neunjähriger talentierter Fußballspieler mit seiner unbescholtenen Familie wirklich nix in Österreich verloren hat!
Was, die Petition gibt’s schon?
Und Sie sind da anderer Meinung und Ihre Scham über “effiziente Abschiebepraktiken des Innenministeriums” schlägt langsam in ein Gefühl der ohnmächtigen Wut um? Dann unterschreiben Sie! Dass mediale Präsenz wenig ausrichtet und im Zweifelsfalls auch der onkelhafte Bundespräsident und der angeblich sozialistische angebliche Kanzler unisono befinden, Recht müsse Recht bleiben, kennen wir von der Causa Arigona zur Genüge.
Mir ist eine FP-Kandidatin (die ja wohl aus guter alter Parteitradition geradezu heimelige NS-Gefühle verspüren *muss*) fürs Bundespräsidentenamt weitgehende egal. Aber was mir wirklich Angst macht, ist die Tatsache, dass Politiker, die hinter Entscheidungen wie der Abschiebung der Karricas stehen, immer und immer und immer wiedergewählt werden. Let’s face it: die FPÖ veranstaltet populistisches Kasperltheater, aber die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP greifen dort in die Scheiße, wo’s nicht nur beleidigt, sondern Menschenleben zerstört. Wie lange wollen wir ihnen das denn eigentlich noch durchgehen lassen?
Fußball verbindet: Petition für Bernard Karrica
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Susanne Mandl alias @podcasterin_at hat mich überredet, gemeinsam mit ihr den Podcast macpcnux.net zu starten. Wir reden dabei über die neuesten Trends und Gerüchte, über Tipps und Tricks, über App-Empfehlungen und unsere Lieblingsgadgets.
Derzeit ist mal geplant, wöchentlich eine Folge zu produzieren – bin auf alle Fälle gespannt (mein neues Lieblingswort
), wohin sich der Podcast entwickelt…
Fragen und Kommentare von Hörer/innen sind natürlich immer herzlich willkommen

























