Ihr habt euch sicher auch schon daran gewöhnt, dass Produkte, die vor der Euro-Umstellung 10 Schilling gekostet haben, eine “Wertsteigerung” von 37,6% auf 1 Euro erfahren haben.
Mein persönliches “Low-light” mit dem Euro hatte ich jedoch gestern, als ich mir zu späterer Stunde ein Käs-Leberkäs-Semmerl bei einem Würstelstand auf der Maria-Hilfer-Strasse “geleistet” habe: sage und schreibe 3,15€ wollte die Verkäuferin dafür haben. Die hat sie dann auch gekriegt, weil ich erst später gecheckt habe, dass das ja umgerechnet fast 44 Schilling sind! Ob die sich das zu Schilling-Zeiten auch verlangen getraut hätte????
Bin ja kein Nostalgiker, der dem Schilling nachtrauert – der Euro ist langfristig sicher eine gute Sache, die Europa näher zusammen bringen könnte/kann/wird (wer weiß). In Zukunft werde ich auf alle Fälle bei solchen Preiswuchern mit Konsumverzicht reagieren…
Habt ihr gewußt, dass euer Computer die meiste Zeit im Leerlauf ist? Vergleichbar mit einem Auto, das zwar gestartet ist, aber nicht fährt und nur Benzin verbraucht?
Auf der anderen Seite gibt es wissenschaftliche Forschungsprojekte, die zur Analyse ihrer Daten eine große Rechenkapazität benötigen, die selbst von Supercomputern kaum mehr bewältigt werden kann. Beispiele sind die Suche nach Außerirdischen (SETI@Home), Klimavorhersage, Suche nach Medikamenten gegen Krebs, Tuberöse Sklerose und andere Krankheiten, Berechnung von Primzahlen oder Teilchenbeschleuniger-Tests, um nur einige zu nennen.
Gscheite Leute haben sich deshalb gedacht: “Supercomputer sind irgendwie zu teuer. Besser wärs, wir teilen die Arbeit in kleine Pakete auf und lassen die dann von stinknormalen Home-PCs analysieren. Diese Pakete könnten wir ja übers Internet verschicken”. Genannt haben sie das ganze “Distributed Computing”.
Neben dem Pionierprojekt SETI@Home, das die Daten des Arecibo-Telskops auf außerirdische Signale untersucht, gibt ist mittlerweile eine Menge anderer Projekte, an denen teilnehmen kann. Eine umfangreiche Auflistung findet ihr unter http://www.rechenkraft.net/
Also: macht was sinnvolles mit eurem Computer und nehmt an einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt eurer Wahl teil. Alles was ihr dafür tun müßt, ist eine Software (z.B. BOINC) runterzuladen, diese zu installieren und euch für ein Projekt zu registrieren. Anschließend werden automatisch Arbeitspakte runtergeladen, die dann analysiert werden, wenn euer Computer gerade nichts anders zu tun hat. Und falls dein Computer z.B. gerade das Arbeitspaket analysiert, das die Existenz von Außerirdischen bestätigt, gehst natürlich du in die Geschichte ein
Nicht, das FM4-Stipendium, wie alle vielleicht viele von euch meinen mögen, sondern eins für die Siemens “Academy of Life”. Kennen wahrscheinlich die wenigsten von euch – deshalb hier die Beschreibung der Homepage:
Aus den Erfolgsgeheimnissen der Besten das Beste machen.
Dabei geht es aber nicht alleine um Karriere und um wirtschaftliche Erfolge. Jeder von uns verbindet mit einem erfolgreichen Leben etwas anderes. Erfolg hat viele Facetten. Einige davon wollen wir den Studenten der Academy of Life vermitteln. Denn wo lässt sich besser lernen Erfolg zu haben und im Leben erfolgreich zu sein, als auf der “Schule des Lebens”.
Konkret läuft das ganze so ab: es gibt einen Galaabend, wo eine berühmte Persönlichkeit eingeladen wird (z.B. Lech Walesa, Peter Ustinov, John Naisbitt etc.), die einen ganzen Abend aus Ihrem Leben erzählen: wie sie soweit gekommen sind, was ihr “Erfolgsgeheimnis” ist etc. etc. Am nächsten Tag findet dann Workshops statt, in denen der vorige Abend aufgearbeitet wird.
Durch das Stipendium darf ich an 4 solchen Galaabendend (mit Begleitperson) und anschließendem Workshoptag sowie 2 Exkursionen teilnehmen. Der letzte Gast war Hermann Nitsch, nächster wird Herbert Grönemeyer sein…bin schon voll gespannt
Von 1. bis 3. Oktober haben Esther und ich den Urlaubsgutschein eingelößt, den ich von meinem Firmgöd zur Sponsion bekommen hab (besten Dank nochmals Ernst!). Ziel war das Hotel Kurhaus Solisko in Strbské Pleso (fragt mich nicht, wie man das ausspricht
), wo wir nach einer 7stündigen Reise mit Zug und Zahnradbahn ankamen. Die Landschaft dort ist einfach ein Hammer: direkt neben dem Bergsee und ein Ausblick von sicher 200km in die Ebene hinter dem Hotel. Wandern gehen kann man da Ende nie, man ist dort ziemlich schnell auch gleich in Polen. Nachdem Esther und ich jedoch nicht die großen Wanderfans sind, haben wir uns damit begnügt, ein paar Seerunden zu drehen, und es uns im Hotel gutgehen zu lassen. Einkaufen kann man dort supergünstig (zumindest Keramiksachen, wo wir rund 10 Häferl, Dosen etc. um umgerechnet 20 Euro bekommen haben). Ein Reinfall war die “Oxygen Therapie”, die ich ausprobiert habe – sollte angeblich die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Bei mir hats das Gegenteil bewirkt: bin dort 1h gelegen und eingeschlafen
Summa summarum können das Hotel aber auf alle Fälle weiterempfehlen – hier der Link zur Homepage: http://www.kupelesp.sk/solisko/index.php
Fotos haben wir natürlich auch gemacht: Fotos anzeigen





